Pool reinigen: Ultimative Poolpflege Anleitung für Anfänger

Poolpflege Anleitung

Die Poolpflege und der genaue Ablauf ist für kristallklares Poolwasser entscheidend. Mit einer ordentlichen Poolreinigung sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch Kosten und Nerven. Aber an welche Poolpflege Anleitung können sich Anfänger orientieren?

Der Pool muss täglich mit einem Kescher und einer Poolbürste gereinigt werden. Wöchentlich wird der Poolboden mit einem Poolsauger abgesaugt. Außerdem ist eine regelmäßige Prüfung des pH-Wertes, der Säurekapazität und der Calciumhärte im Poolwasser unerlässlich.

Wir erklären Ihnen wie der Pool mit unserer Poolpflege Anleitung dauerhaft sauber bleibt und was Sie alles dazu brauchen.

Die 3 Säulen der Poolpflege

Das Fundament der Poolpflege basiert auf 3 einfachen aber wichtigen Säulen: Die Pooltechnik, die Wasserbalance mit Poolchemie und die manuelle Poolreinigung.

1. Pooltechnik

Die Pooltechnik ist für sauberes Wasser im Becken unverzichtbar. Deswegen sollten Sie hier keine Kompromisse beim Kauf einer Poolpumpe eingehen.

Kaufen Sie nur qualitativ hochwertige Technik für den Pool. Mit der Zeit wird sich die Investition – durch längere Laufzeiten und Kosteneinsparungen – im Betrieb bezahlt machen.

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Beschädigte Bauteile sind sofort auszutauschen, da diese die Filterleistung beeinträchtigen.

Das Wasser im Pool muss zirkulieren damit es sauber bleibt.

Ein Becken, in dem eine leistungsstarke Poolpumpe täglich für mehrere Stunden läuft ist weniger anfällig für Pool Algen und hat weniger Probleme mit trübem und milchigem Poolwasser.

Aber wie oft und wie lange sollte die Wasser Zirkulation im Pool laufen?

Idealerweise läuft die Poolpumpe 24 Stunden täglich – unabhängig ob der Pool genutzt wird. Das ist aber aus wirtschaftlicher Sicht sehr kostspielig und für viele Poolbesitzer eine Zumutung.

Sofern die Poolpflege regelmäßig stattfindet, ist es ausreichend dass die Poolpumpe und der Skimmer für mindestens 8 bis 12 Stunden am Tag durchläuft.

Um so lange Laufzeiten auszuhalten, muss die Poolpumpe qualitativ hochwertig sein. Ansonsten werden Sie laufend Probleme mit der Pooltechnik und Eintrübungen im Poolwasser haben.

Aber eine hochwertige Poolpumpe ist nicht alles. Diese muss auch optimal für die Poolpflege eingesetzt werden – Wie das geht erklären wir weiter unten im Text.

2. Wasserbalance mit Poolchemie

Zugegeben: Der Einsatz von Poolchemie kann für Anfänger sehr kompliziert werden – Grund dafür sind schlechte Erklärungen im Internet oder in anderen Ratgebern.

Aber für eine ordentliche Poolpflege ist das Fachwissen in Bezug auf den Einsatz der Chemie im Pool unerlässlich.

Mit der Poolchemie beseitigen Sie Algen, Bakterien und Keime im Pool und verhindern – durch einen regelmäßigen Einsatz von Desinfektionsmitteln wie zum Beispiel durch Chlor – Eintrübungen im Poolwasser.

Aus diesem Grund finden Sie in unserem Blog strukturierte und leicht verständliche Artikel mit denen Sie den richtigen Umgang mit Poolchemie lernen.

Die drei wichtigsten Parameter im Pool sind:

  • Alkalinität: Die Alkalinität (Säurekapazität) beschreibt die Pufferkapazität des Wassers und steht in Wechselwirkung zum pH-Wert. Idealerweise liegt die Alkalinität im Pool zwischen 80 und 120 mg/l.
  • pH-Wert: Der pH-Wert ist ein Parameter der beschreibt wie sauer, neutral oder basisch (alkalisch) das Wasser im Pool ist. Im Pool streben wir einen neutralen pH-Wert zwischen 7,2 bis 7,6 an.
  • Calciumhärte: Die Calciumhärte bestimmt wie hart und wie weich das Wasser im Pool ist. Eine Überschreitung führt zu trübem Poolwasser. Ein Wert zwischen 200 – 400 mg/l gilt als optimal.

Der Einsatz von chemischen Poolpflegemitteln setzt jedoch regelmäßige Kontrollen des Wassers voraus. Deswegen gehört ein geeigneter Wassertester in jedes Poolpflege Set.

Wir empfehlen elektronische Messgeräte, da es hier zu keinen Messfehlern kommt.

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Nachdem Sie die exakten Wasserwerte ermittelt haben, wissen Sie ganz genau was dem Pool fehlt. Anschließend wird im Poolwasser die entsprechende Dosis an Poolchemie eingesetzt um die Wasserbalance zu korrigieren.

Tipp: Im Fachhandel ist eine breite Fülle an unterschiedlicher Poolchemie vorhanden. Testen Sie verschiedene Mittel oder orientieren Sie sich an unsere Empfehlungen.

3. Manuelle Poolreinigung

Die Poolpflege kann zu einem großen Teil automatisiert werden, aber selbst die installierten Automaten müssen bedient und kontrolliert werden.

Deswegen ist Ihre eigene Leistung als Poolbesitzer die dritte Säule der Poolpflege.

Als Poolbesitzer tragen Sie die Verantwortung die Abläufe bei der Poolpflege zu koordinieren. Sie kontrollieren regelmäßig die Wasserwerte und Sie überprüfen ob Schäden am Pool vorhanden sind.

Kurz: Sie bringen die Pooltechnik und die Poolchemie unter einen Hut und beseitigen – wo es notwendig ist – den Dreck aus dem Pool mit Poolsauger, Kescher und Bürste.

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Mutternatur und Ihre Badegäste bringen unterschiedliche organische Verunreinigung in den Pool. Von Laub, Sand, Insekten, Sonnencremes, Schweiß usw. ist alles vorhanden.

Das sind alles Stoffe, die das Poolwasser trüben.

Aber nur Sie alleine tragen die volle Verantwortung, wenn das Poolwasser nicht im kristallklaren Zustand erstrahlt.

Damit das so bleibt, ist ein genauer Poolpflege Plan notwendig.

Wie unser Plan für die Poolpflege aussieht und wie oft Sie den Pool reinigen müssen, zeigen wir Ihnen weiter unten in einer Schritt-für-Schritt Anleitung.

Pool reinigen: Ablauf einer professionellen Poolpflege

Unser Ablauf bei der Poolpflege ist sowohl für Anfänger, als auch für erfahrene Poolbesitzer geeignet.

Zur Durchführung brauchen Sie natürlich eine gewisse Poolpflege Ausrüstung.

Hier finden Sie eine Liste mit allen notwendigen Geräten, die Sie für die Poolreinigung benötigen. Diese Geräte gehören in jedes Poolpflege Set – Über die Links gelangen Sie zum Shop von Amazon.

  • Teleskopstange
  • Poolbürste und Schwamm
  • Poolkescher
  • Poolsauger samt Schlauch zum saugen
  • Wassertester (Streifen, Tabletten oder E-Tester)
  • Wassereimer zum auflösen der Poolchemie + eine kleine Schaufel
  • Extra: Weiche Unterlage um die Knie zu schonen

Befolgen Sie unsere Anweisungen und Sie werden mit wenig Aufwand das Wasser im Schwimmbad dauerhaft sauber halten.

1. Wasserstand überprüfen

Überprüfen Sie den aktuellen Wasserstand im Pool. Sollte der Wasserstand zu niedrig sein, beginnen Sie mit dem Nachfüllen des Wassers.

Dazu legen Sie einfach den Gartenschlauch bis zum Becken aus und lassen das Wasser in den Pool laufen. Vergessen Sie aber nicht später den Wasserhahn zu schließen.

Machen Sie sich über die Wasserwerte noch keine Gedanken. Die Korrektur erfolgt später.

2. Pool schrubben

Ihre volle Manpower ist jetzt gefragt.

Nehmen Sie eine Poolbürste zur Hand, befestigen Sie diese an die Teleskopstange und schrubben Sie zunächst den Poolrand. Danach wird der Rest im Becken ordentlich gebürstet.

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Vergessen Sie nicht die Treppen im Pool zu reinigen. Diese sollten Sie gründlich mit der Poolbürste schrubben da es später mit dem Poolsauger schwierig werden kann bestimmte Winkel zu reinigen.

3. Groben Dreck entfernen

Normalerweise wird mit dem Skimmer der Großteil der Stoffe von der Wasseroberfläche herausgefiltert, aber es bleiben immer Reste übrig – Sei es Laub, Rindenmulch oder Insekten, die in den Pool gefallen sind.

Besonders nach der Reinigung mit der Poolbürste werden Sie viel Dreck entlang der Wasserlinie vorfinden.

Wird der grobe Dreck nicht beseitigt, landet dieser nach einer gewissen Zeit auf den Poolboden und bietet Bakterien eine Nahrungsgrundlage. Deswegen muss der grobe Dreck mit dem Kescher aus dem Wasser geholt werden.

Nehmen Sie einen Poolkescher und entfernen Sie mit diesem so gut es geht jeglichen groben Schmutz von der Wasseroberfläche.

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Am besten keschern Sie den Pool 1x täglich – vorzugsweise am Abend.

Wenn Sie mit dem Keschern fertig sind, wird das Sieb aus dem Skimmer entnommen und entleert. Danach geht es an die Reinigung des Pools mit dem Poolsauger.

Tipp: Kaufen Sie am besten einen feinmaschigen Poolkescher mit dem Sie auch Insekten aus dem Pool entfernen können. Der Rahmen sollte stabilisiert sein, da diese leicht brechen.

4. Absaugen mit einem Poolsauger

Als nächstes wird das Schwimmbad mit einem Poolsauger abgesaugt.

Dazu wird der Poolsauger über einen Saugschlauch an das bestehende Filtersystem im Pool angeschlossen. Wie das genau geht können Sie in unserer Anleitung nachlesen – Poolsauger anschließen.

Wichtig bei der Verwendung des Poolsaugers ist, dass die komplette Luft aus dem Schlauch entweicht. Dadurch wird ein Lufteintritt in das Poolsystem verhindert.

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Gesaugt wir immer im manuellen Modus. Stellen Sie deswegen zunächst den Betriebsschalter im Technikraum von Automatik auf Manuell.

Schließen Sie zusätzlich den Bodenablauf (häufig das unterste Rohr). Dadurch wird der größte Sog auf den Skimmer gelenkt – Wenn Sie den Seitenanschluss beim Absaugen nutzen, dann wird der Boden und Skimmer geschlossen.

Achten Sie zudem darauf das der Rücklauf im Pool bei der Verwendung des Poolsaugers immer offen bleibt – Der Rücklauf ist jenes Rohr das vom Multiventil weg zum Pool führt und kein Schauglas hat.

Das Multiventil (MV) an der Sandfilteranlage stellen Sie auf Filtration und schon kann das Absaugen des Pools beginnen.

Fahren Sie mit dem Poolsauger von einer Ecke in Richtung Mitte des Beckens und saugen Sie zunächst nur eine Seite des Pools ab. Danach wird die andere Seite des Pools nach dem gleichen Prinzip abgesaugt.

Tipp: Bei der Nutzung des Poolsaugers sollten Sie immer überlappend saugen. Das verhindert Streifen im Pool.

5. Reinigung des Filtersiebes

Nach dem Absaugen muss das Sieb im Pumpengehäuse gereinigt werden. Vorher stellen Sie aber das Multiventil auf Geschlossen und schließen sämtliche Rohre – Skimmer, Bodenanschluss und den Rücklauf.

Danach können Sie das Pumpengehäuse öffnen und das Filtersieb entfernen. Reinigen Sie das Sieb indem Sie dieses mit klarem Wasser aus dem Gartenschlauch abspülen.

Das gereinigte Sieb wird wieder in das Pumpengehäuse eingesetzt und der Deckel geschlossen. Drehen Sie die Verschraubung nur handfest zu damit es zu keinen Brüchen kommt.

Am Ende wird der Normalbetrieb eingestellt. Öffnen Sie dazu alle notwendigen Ventile und stellen Sie das Multiventil erneut auf Filtern.

Jetzt kann die Poolpumpe wieder eingeschaltet werden.

Tipp: Achten Sie beim Einsetzen des Siebes, das alle Dichtungen des Pumpengehäuses sauber sind und ordentlich in der Nut liegen. Ist bei der Sichtkontrolle kein Leck zu entdecken, wurde die Pumpe ordentlich geschlossen.

6. Rückspülen und Nachspülen

Die Rückspülung der Filteranlage ist wichtig, falls der Druck nach dem Einschalten der Pumpe zu hoch ist oder sogar im roten Bereich liegt.

Der Betriebsschalter der Poolpumpe wird auf Null und das Multiventil auf Spülen gestellt. Schalten Sie danach die Pumpe an und warten Sie so lange bis das Wasser im Schauglas klar wird.

Ist das Wasser im Schauglas klar? Gut!

Nun wird die Pumpe erneut ausgeschaltet und das Multiventil auf Nachspülen gestellt. Das Nachspülen muss so lange laufen bis das Wasser im Schauglas klar wird.

Sie fragen sich vielleicht wieso jetzt noch eine Nachspülung notwendig ist?

Merken Sie sich: Nach jeder Rückspülung muss die Anlage nachgespült werden. Es spielt keine Rolle aus welchem Grund Sie eine Rückspülung eingeleitet haben.

Das Nachspülen ist wichtig damit kein Schmutz über den Rücklauf in das Poolbecken landet.

Ist das Nachspülen erfolgreich verlaufen, wird die Pumpe erneut ausgeschaltet und wieder auf Filtern gestellt – fertig.

Vergessen Sie nicht den Betriebsschalter der Pumpe wieder auf Automatik zu stellen.

Tipp: Nachdem Sie ein Flockungsmittel eingesetzt haben, sollten Sie die Anlage für 7 bis 14 Tage nicht spülen. Ab einem Druck von 1,3 kg pro cm² muss aber die Pumpe gespült werden!

7. Geräte verstauen

Jetzt müssen Sie noch die verwendeten Geräte demontieren und verstauen. Halten Sie sich bitte an die aufgeführte Reihenfolge – Das ist wichtig!

  1. Trennen Sie den Poolschlauch vom Filtersystem im Pool. So vermeiden Sie Luft in den Rohren.
  2. Jetzt kann der Poolsauger aus dem Becken geholt und zum trocknen ausgelegt werden.

Lagern Sie den Poolsauger an einem trockenen Ort und lassen Sie diesen auf keinen Fall im Pool liegen.

8. Wasserwerte prüfen

Am Ende der Poolreinigung müssen wichtige Parameter im Poolwasser kontrolliert werden.

Dazu können Sie verschiedene Wassertester verwenden – Bei kolorimetrische Verfahren ist aber mit Abweichungen zu rechnen.

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In der unten dargestellten Tabelle sehen Sie welche Parameter im Pool gemessen werden und welche Werte als optimal gelten.

Zudem sehen Sie wie oft Sie die einzelnen Parameter im Pool messen müssen – Bei steigender Nutzung des Pools werden die Werte häufiger gemessen.

ParameterWertHäufigkeit des Wassertests
Chlor0,3 – 1,5 mg/l1-2/Woche
Broom3,0 – 5,0 mg/l1-2/Woche
Cyanuridsäure30 – 50 mg/l1/Monat
pH-Wert7,2 – 7,61-2/Woche
Alkalinität80 – 120 mg/l1/Monat
Calcium200 – 400 mg/l1/Monat
TDSkleiner als 2000 mg/lnur bei Bedarf

Stellen Sie Abweichungen im Pool fest, dann müssen die Werte direkt nach der Poolreinigung korrigiert werden.

In unserem Blog finden Sie ausführliche Artikel die beschreiben, wie Sie jeden einzelnen Parameter im Pool optimieren.

Tipp: Verwenden Sie zum Schluss noch ein Algizid zur Vorbeugung gegen Algen. Am besten nehmen Sie ein nicht schäumendes Algizid.

Pool Reinigungsplan

Bei der Poolreinigung ist ein Plan der Schlüssel für sauberes Wasser. Durch die genauen Abläufe sparen Sie Zeit und kommen schneller in eine Routine die Ihre Poolpflege erleichtert.

Wie sieht aber so eine Anleitung für die Poolpflege aus?

Tägliche Reinigungsarbeiten am Pool:

  1. Den groben Dreck wie Laub und Insekten aus dem Pool mit einem Kescher beseitigen.
  2. Den Skimmerkorb entnehmen und mit klarem Wasser reinigen.
  3. Führen Sie eine Sichtprüfung in Bezug auf Algen im Pool durch.
  4. Füllen Sie bei einem zu niedrigem Wasserspiegel etwas Wasser nach.
  5. Kontrollieren Sie 1-2x pro Woche den pH-Wert im Pool.
  6. Überprüfen Sie den Gehalt der Desinfektionsmittel und geben Sie u.U. eine Chlortablette hinzu.

Wöchentliche Poolpflege:

  1. Verwenden Sie eine Poolbürste um den Poolboden, die Wände und die Treppen zu reinigen. Alternativ können Sie auch einen Poolroboter für Wand und Boden einsetzen.
  2. Der Poolboden sollte mindestens 1-2x pro Woche mit einem Poolsauger gereinigt werden – Danach den Pumpenkorb reinigen!
  3. Reinigen Sie – falls erforderlich – die Wasserlinie mit einem einfachen Schwamm.
  4. Wir empfehlen ein nicht schäumendes Algizid in den Pool zu gießen.

Monatliche Poolpflege:

  1. Kontrollieren Sie mit einem elektronischen Wassertester die Cyanursäure, die Alkalinität und die Calciumhärte.
  2. Reinigen Sie den Kartuschenfilter im Pool oder führen Sie eine Rückspülung und danach noch eine Nachspülung durch.
  3. Wir empfehlen im Pool ein Flockungsmittel anzuwenden – Unter dem Link erklären wir Ihnen wie das geht.

Jährliche Poolpflege:

  1. Überprüfen Sie bei der Poolreinigung nach dem Winter das Becken und die Rohrsystem auf mögliche Schäden – Beseitigen Sie die Schäden vor dem Befüllen.
  2. Wechseln Sie den Filtersand in der Sandfilteranlage – Spätestens aber alle 2 Jahre.
  3. Liegt der Wert der Cyanursäure im Pool über 50 mg/l, muss das Wasser zu 1/5 – zur Not auch mehr – getauscht werden.

Weitere Poolpflege Tipps

In diesem Kapitel finden Sie zusätzliche Tipps für die Poolpflege die Ihnen Zeit, Probleme mit dem Poolwasser und zusätzliche Kosten einsparen.

Diese Tipps gehören nicht direkt zur Poolreinigung, sind aber für den Betrieb eines Pools wichtig und sollten von jedem Poolbesitzer beachtet werden.

Wasser im Pool nachfüllen

Die Poolpflege beinhaltet nicht nur die Reinigung des Beckens und den Einsatz von Poolchemie.

Aufgrund der natürlichen Verdunstung müssen Sie als Poolbesitzer gelegentlich Wasser im Pool nachfüllen – Die Wasserhöhe sollte immer im oberen Drittel des Skimmers liegen.

Das Nachfüllen braucht seine Zeit und deswegen ist die Installation eines Bewässerungscomputers sehr praktisch.

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Bei diesen Geräten ist die Qualität entscheidend. Günstige und schlecht verarbeitete No-Name Timer neigen zu Fehlfunktionen und die Gefahr dass der Pool überläuft, steigt.

Investieren Sie deshalb gleich in einen vernünftigen Bewässerungscomputer für den Garten.

Wassertausch im Pool

Das Poolwasser muss ab einem bestimmten Zeitpunkt getauscht werden.

Einige Experten empfehlen 1x jährlich das komplette Wasser auszutauschen – vorzugsweise im Frühjahr. Es besteht aber auch noch die Möglichkeit nur 1/5 des Poolwassers auszutauschen.

Das ist immer davon abhängig welche chemischen Mittel Sie im Pool einsetzen.

Aus unserer Erfahrung muss das Poolwasser – trotz komplettem Wassertausch – irgendwann aufgrund zu hoher Cyanursäure Werte zum teil getauscht werden.

Manche Poolbesitzer erledigen das über eine regelmäßige Spülung, aber diese ist nicht so effektiv wie der direkte Tausch vom Wasser. Dazu eignen sich am besten Tauchpumpen.

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Gelegentliche Stoßchlorung

Die Stoßchlorung ist eine wunderbare Methode um eingetrübtes und schlecht riechendes Poolwasser zu reinigen.

Aber in der Praxis wenden viele Poolbesitzer die Stoßchlorung zu oft an, wo keine notwendig wäre.

Der gelegentliche Chlorschock verursacht nur zusätzliche Kosten in Bezug auf die Poolpflege. Der Grund: Das eigentliche Problem wird nicht langfristig beseitigt und so führen Anfänger eine Stoßchlorung nach der anderen durch.

In unserem Artikel erklären wir Ihnen wann Sie auf eine Stoßchlorung im Pool verzichten können und wann eine Stoßchlorung notwendig ist. Unsere Schritt-für-Schritt Anleitung führt Sie durch den Prozess – Folgen Sie dazu einfach dem Link.

Flockungsmittel anwenden

Die Flockungsmittel sind eine wunderbare Möglichkeit den Pool langfristig sauber zu halten.

Das Flockmittel im Pool bindet Kolloidale Stoffe, die für die Sandfilteranlage zu fein sind und ermöglicht eine bessere Filtration.

Durch die Anwendung werden viele kleine Schmutzstoffe aus dem Pool gefiltert, bevor Sie zu Eintrübungen des Poolwassers führen und so zu einem großen Problem werden.

Unser Fachartikel über die Anwendung der Flockmittel im Pool zeigt Ihnen welche Arten von Flockmittel sich für die Poolpflege am besten eignen und wie diese eingesetzt werden.

Fragen und Antworten zur Poolpflege

Uns erreichen viele Anfragen unserer Leser die spezielle Ratschläge für die Poolpflege ersuchen. Wir haben die besten Fragen zusammengefasst und in diesem Teil des Ratgebers beantwortet.

Falls Sie selber noch offene Fragen zur Poolpflege haben, dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Was braucht man zur Poolpflege?

Es existieren viele verschiedene Geräte für die Poolpflege und um ehrlich zu sein, die meisten davon sind entweder von schlechter Qualität oder unnötig.

Unsere Devise lautet: Die Poolpflege auf bewährte Geräte beschränkten und Schnickschnack vermeiden.

Folgende Poolausrüstung sollte bei Ihnen im Set nicht fehlen:

  • Teleskopstange: Für die Führung des Kescher, Bürste und Poolsauger.
  • Poolkescher: Für groben Dreck an der Wasseroberfläche wie Laub und Insekten.
  • Poolbürste: Um hartnäckigen Dreck, Sand und Algen zu entfernen.
  • Poolsauger: Mit dem Poolsauger wird der gelöste Dreck aufgesaugt.
  • Wassertester: Für die regelmäßige Kontrolle des Poolwassers.
  • Desinfektionsmittel: Jegliche Poolchemie um Algen und Keime abzutöten.

Das sind im groben alle Geräte und Mittel die für die Poolpflege notwendig sind. Den Poolfilter haben wir hier nicht explizit aufgelistet, da dieser in jedem Poolbecken vorhanden sein sollte und als selbstverständlich anzusehen ist.

Wie pflege ich einen Pool am besten?

Neben der laufenden Filteranlage – die das Poolwasser in 6 – 8 Stunden 1x komplett umgewälzt haben sollte – ist für die Poolpflege die manuelle Reinigung mit einer Bürste und das Entfernen von Schmutz mit einem Kescher entscheidend.

Diese Poolpflege sollte mindestens 2x pro Woche – am besten aber täglich – stattfinden.

Wem das zu viel ist, der kann einen automatischen Poolroboter wie den Dolphin E20 einsetzen. Dieser übernimmt für Sie einen Großteil der Poolpflege.

Aber Achtung: Nicht alle Poolroboter sind für Aufstellbecken wie etwa für einen Intex Pool geeignet. In unserem Poolroboter Test erfahren Sie welcher Poolroboter zu Ihnen passt.

Wie halte ich Poolwasser klar?

Das Poolwasser wird auf verschiedene Weisen sauber und klar gehalten.

Wichtig ist vor allem die tägliche Wasserzirkulation von mindestens 6 Stunden, der Einsatz von Desinfektionsmitteln wie Chlor, Biguanide etc. und die manuelle Poolreinigung mit Poolbürste und Kescher.

Für kristallklares Poolwasser empfehlen wir zusätzlich ein Flockungsmittel regelmäßig in den Pool zu gießen um so feine Trübstoffe herauszufiltern.

Wie verwendet man Chlorgranulat?

Das Chlorgranulat ist im Fachhandel als stabilisiertes Chlor (Di-Chlor und Tri-Chlor) und als nicht-stabilisiertes Chlor erhältlich.

Ein bereits stabilisiertes Chlorgranulat verwenden Sie nur für die dauerhafte Desinfektion des Poolwassers. Dazu wird das Chlorgranulat mit einer kleinen Schaufel direkt in das Becken gestreut oder vorher im Wassereimer (Mischverhältnis 10:1) aufgelöst.

Das nicht-stabilisierte Chlorgranulat wird hingegen für die Stoßchlorung eingesetzt. Auch hier können Sie das Chlorgranulat vorher im Wassereimer auflösen und dann in den Pool gießen oder aber flächendecken auf den Poolboden streuen und ein Chlorpolster aufbauen.

In unserem Artikel über die Pool Schockchlorung beschreiben wir weitere Methoden wie man das Chlorgranulat verwendet.

Wie wende ich Flockungsmittel an?

Flockungsmittel sind als Granulat, Tablette, Flockkissen oder als flüssiges Flockungsmittel erhältlich. Ein jedes wird und muss anders angewendet werden.

Wie das genau geht, beschreiben wir ausführlich in unserem Blogartikel über Flockungsmittel – Verwenden Sie dazu unsere interne Suchfunktion.

Wichtig bei der Anwendung vom Flockungsmittel ist, dass Sie mit der Rückspülung für ungefähr 10 Tage warten, da sonst die Wirkung nachlässt.

Wie verwende ich Algizid?

Algizide werden von vielen Anfänger falsch und viel zu häufig verwendet. Das führt häufig dazu, dass das Poolwasser schäumt.

Das Algizid sollten Sie nicht als ein Mittel gegen grünes Poolwasser sehen. Es ist viel mehr ein Verhütungsmittel, dass die Bildung von Algen hemmt.

Verwenden Sie deswegen das Algizid im bereits gereinigtem Pool um den Algenwuchs zu verlangsamen und nicht erst, wenn das Poolwasser grün geworden ist.

Tipps für die Poolpflege im Urlaub

Der eigene Pool im Garten verleiht ein Urlaubsgefühl, aber viele unserer Leser vereisen gerne und fragen uns nach Tipps wie man den Pool Urlaubsfest macht.

Fakt ist: Die Poolpflege kennt keinen Urlaub.

Wird der Pool in Ihrer Abwesenheit nicht weiterhin gepflegt, oder zumindest vorbereitet, dann erwartet Sie ein grünes Monster im Garten. Darum ist es notwendig den Pool Urlaubsfest zu machen oder andere Methoden anzuwenden.

Wie das geht, erklären wir Ihnen ausführlich im weiteren Textverlauf.

1. Wasserwerte vor dem Urlaub überprüfen

Bevor Sie in den Urlaub fahren, sollten Sie unbedingt die Wasserwerte exakt bestimmen und u.U. korrigieren.

Das sinkt das Risiko von Eintrübungen im Pool, während Sie abwesend sind und erleichtert die Poolpflege für Nachbarn oder Freunde.

Was meinen wir aber mit exakt?

Nun, kolorimetrische Wassertester wie etwa Teststreifen oder Testtabletten neigen zu falschen Messwerten. Diese sind für eine grobe Kontrolle in Ordnung, aber um den Pool Urlaubsfest zu machen, brauchen wir genaue Werte.

Insofern Sie noch keinen elektronischen Wassertester haben, wird es an der Zeit einen anzuschaffen. Mit diesen können Sie die meisten Wasserwerte auf einmal bestimmen und entsprechende Korrekturen vornehmen.

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2. Eine Zeitschaltuhr für die Poolpumpe

Die Poolpumpe muss in Ihrer Abwesenheit weiterhin laufen.

Wir erinnern uns: Das Wasser muss in 6 bis 8 Stunden täglich mindestens 1x komplett umgewälzt werden. Dazu eignen sich Zeitschaltuhren.

Idealerweise ist an Ihrer Sandfilteranlage bereits eine Zeitschaltuhr integriert. Falls nicht, sollten Sie unbedingt eine geeignete Zeitschaltuhr für die Poolpumpe kaufen.

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Alternativ können Sie die Poolpumpe über 24 Stunden durchlaufen lassen. Das würde aber zu erhöhten Stromkosten führen.

Die Investition in eine Zeitschaltuhr oder direkt in eine Poolpumpe mit integrierter Zeitschaltuhr ist daher die vernünftige Wahl.

3. Einen Nachbarn oder Freund um Hilfe bitten

Die einfachste Methode einen Pool in Ihrer Abwesenheit zu pflegen, ist einen Nachbarn oder einen Freund darum zu bitten – Vorzugsweise haben diese selber einen Pool oder zumindest eine gewisse Vorkenntnis.

Bitten Sie die Person alle 1-2 Tage einen Blick auf Ihren Pool zu werfen und falls nötig Korrekturen vorzunehmen.

Als kleine Hilfe können Sie folgende Checkliste für die Poolpflege hinterlassen:

  1. Groben Dreck mit einem Kescher entfernen.
  2. Den Skimmer Korb entleeren und wieder einsetzen.
  3. Den Druck im Filter überprüfen und falls nötig eine Rückspülung + Nachspülung durchführen.
  4. Die Wasserwerte mit einem Teststreifen überprüfen. Falls notwendig: Die Wasserwerte mit geeigneter Poolchemie korrigieren.

Sie können die Person bitten notwendige Desinfektionsmittel in den Pool zu geben. Aber das können Sie auch vor der Abreise erledigen indem Sie einen Dosierschwimmer verwenden.

In diesem Sinne wünschen wir eine erfolgreiche Badesaison!

Für weitere interessante Artikel rund um die Poolpflege empfehlen wir unseren Blog und die Suchfunktion.

Sie können uns aber auch gerne direkt über E-Mail kontaktieren.

Über uns

Über die Jahre haben wir sehr viele Möglichkeiten ausprobiert einen Pool zu reinigen und dabei wertvolles Wissen angesammelt. Auf dieser Seiten teilen wir alles was funktioniert und was nicht.

Empfohlener Poolroboter

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